Projektdetails
Bei der bestehenden A 8 im Erhaltungsabschnitt zwischen Leitzachbrücke (BW 52) und Dettendorf handelt es sich um eine in den 1930er Jahren geplante und gebaute 4-streifige Autobahn, die Ende der 1960er Jahre von vier auf sechs Fahrstreifen ohne Seitenstreifen ausgebaut wurde. Eine Richtungsfahrbahn hat in der Regel eine Breite von ca. 11,50 m.
Der vorhandene Oberbau im Streckenabschnitt befindet sich, ebenso wie alle 18 Ingenieurbauwerke und Durchlässe, in einem sehr schlechten Zustand und bedarf einer Erneuerung.
Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung sind während der Bauausführung alle 6 Fahrstreifen für den Verkehr zur Verfügung zu stellen, d.h. je Fahrtrichtung mindestens drei Fahrstreifen. Im Zuge einer Voruntersuchung wurden die möglichen Verkehrsführungen 4+2, 5+1 und 6+0 während der Bauzeit untersucht und hinsichtlich Bauzustand, Erhaltung, Natur und Landschaft sowie Kosten bewertet.
In Anbetracht der Bauabwicklung wurde der VF-Variante 6+0 (Endzustand: 8 Fahrstreifen mit Seitenstreifen) der Vorzug gegeben. Durch die bauzeitlich notwendige Verbreiterung soll die A 8 im Bereich Irschenberg zukünftig eine ausreichende Leistungsfähigkeit und Sicherheit bieten.
- Planungszeitraum
- 2014 bis dato
- Ausführungszeitraum
- offen
- Leistungsbereiche
- Voruntersuchung und Lph 3, Verkehrsführung während der Bauzeit
- Bauherr
- Autobahndirektion Südbayern
- Standort
- Irschenberg

